Der Blockbau
Der Blockbau ist neben dem Pfahlbau eine der ältesten Holzbauweisen überhaupt. Anfangs wurden hier die Hölzer einfach nur übereinander geschichtet. Sie wurden nicht, oder nur wenig behauen. An ihren Enden überkreuzten sich die Hölzer. Bei den einzelnen Lagen selbst wechselte man immer mit Wipfel- und Stammende, um eine einigermaßen grade Wand zu erhalten. Die Fugen, welche hierbei entstanden wurden mit Lehm und Moos ausgestopft und manchmal mit einem Kalkanstrich versehen. Das Holz war in den meisten Fällen Nadelholz.Im Laufe der Zeit haben sich die Ansprüche der Kunden und so auch die Bauweise verändert.
Die Holzrahmen- und Blocktafelbauweise
Diese Bauweise kommt ursprünglich aus Nordamerika und den Skandinavischen Ländern, wo sie sich auch unter schwierigsten Witterungsbedingungen (extreme Temperaturen) sehr gut bewährt hat. Über 90% der Häuser in dieser Gegend sind Holzhäuser.
Diese Bauweise wurde den Bauvorschriften angepasst. Es können heute problemlos die Anforderungen an den Brand- und Schallschutz erfüllt werden. Auf den chemischen Holzschutz kann ohne weiteres verzichtet werden. Die Konstruktion wird aus Konstruktionsvollholz (KVH) erstellt. Die Rauminnen- und Außenseite wird mit Holz- und Trockenbausstoffen beplankt. Der Wandinnenraum wird voll gedämmt. Die Installationsebene bietet die Möglichkeit alle haustechnischen Anlagen, Leitungen und Bauteile innerhalb der Konstruktion zu integrieren. Diese wird ebenfalls voll gedämmt.
